Die Seite ist nun seit etwa drei Monaten online und alles in allem sind wir eigentlich sehr zufrieden damit, wie es läuft. Wir hätten aber trotzdem nicht damit gerechnet, dass wir schon nach so kurzer Zeit eine Nominierung für den „Liebster Award“ einfahren können – schon gar nicht von jemandem, der nicht aus unserem direkten Blog-Umfeld kommt. Umso mehr haben wir uns natürlich über die nette Mail von Ina Degenaar vom sehr lesenswerten Blog Ina’s Bücherkiste gefreut, die uns über Google+ gefunden und spontan nominiert hat. Vielen Dank dafür, Ina!

Wozu gibt es den Liebster Award?
Dieser Award soll noch junge Blogs bekannter machen und die Vernetzung unter den Bloggern fördern. Als er ins Leben gerufen wurde, gab es die strikte Vorgabe, immer 11 Blogs zu nominieren. Da dieses Vorgehen etwas Inflationäres hat und etliche Blogger mehrfach nominiert wurden, hat sich irgendwann eine Mindestzahl von zwei Nominierungen ergeben. Das Prinzip dahinter wird weiter unten erklärt.

Hier nun unsere Antworten:
1. Wie bekommst du/bekommt ihr Anregungen für deinen/euren Blog?
Ela: In erster Linie ist dies hier natürlich ein Rezensionsblog, daher bekomme ich die Anregungen natürlich vorwiegend von den Büchern, die ich lese und den Filmen/Serien, die ich mir ansehe. Ich habe allerdings schon eine Schwäche für das Schreiben, so lange ich denken kann. Ich hab meine Gedanken schon immer gern zu Papier gebracht, und da ich im Zeitalter des Internets aufgewachsen bin, wieso nicht auf diese Art die Gedanken mit anderen Menschen teilen? Manchmal sieht man auch anderswo Dinge, von denen man denkt „Yay, das will ich auch machen.“, so wie zum Beispiel der Serienmittwoch von Corly oder der Media Monday von Wulf.

Basti: Wie Ela schon sagte, ist es auf einem Rezensionsblog natürlich relativ einfach, Anregungen zu finden. Ich habe an mich persönlich den Anspruch, jeden gesehenen Film, jedes gelesene Buch zu besprechen. Gelingt nicht immer, aber das ist ein anderes Thema. Ich schreibe gerne, sehe mich selbst aber nicht unbedingt als kreativen Schreiber, da liegt so etwas wie Stuffed Shelves natürlich nahe.

2. Wo werden deine/eure Beiträge „beworben“?
Basti: Unsere Beiträge werden auf Facebook, Twitter und Google+ publiziert. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf den beiden erstgenannten, Google+ nutze ich offen gestanden kaum und auch nicht sonderlich gerne, da ich persönlich es nicht sonderlich übersichtlich finde. Bei FB und G+ bin ich in diversen Gruppen unterwegs, in denen die Beiträge ebenfalls geteilt werden, außerdem verlinke ich, sofern möglich, Autoren und oder Verlage in den Beiträgen. Wir kommentieren gerne andere Blogs – allerdings nur, wenn wir auch etwas zum jeweiligen Thema zu sagen haben. Einfach nur wild den Link spammen ist meiner Meinung nach ein NoGo.

3. Worüber kannst du dich/könnt ihr euch freuen?
Ela: Ich bin, was das angeht, recht einfach gestrickt. Ich kann mich schon über ganz kleine Dinge wahnsinnig freuen, ein nettes Wort, ein neues Buch, einen strahlend blauen Himmel zum Beispiel. Ich denke, dass die Menschen heutzutage diese kleinen Dinge viel zu oft übersehen und sich ihr Leben grauer malen, als es eigentlich ist. Ich bin wirklich froh, dass ich ein Auge und einen Sinn für diese kleinen Details habe, weil es dadurch auch kaum einen Tag habe, an dem wirklich alles nur blöd war.

Basti: Über kleine Aufmerksamkeiten. Wenn man sieht, dass sich jemand Gedanken über ein Thema gemacht hat.

4. Was hat sich für dich/euch durch das Bloggen geändert?
Ela: Wie oben schon erwähnt, gibt einem das Bloggen die Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu einem bestimmten Medium in Worte zu kleiden und sich mitzuteilen. Und nicht zuletzt hat man auch viel mehr Möglichkeiten, sich mit anderen Bloggern und Followern auszutauschen, als das nur im privaten Umfeld möglich ist.

Basti: Ich würde nicht sagen, dass sich viel geändert hat, außer der Tatsache, dass man einen Platz hat, seine Meinung zu gewissen Themen zu sagen. Mir liegt auch unsere Interviewrubrik sehr am Herzen, da sie uns die Möglichkeit bietet, auch mal die andere Seite eines Autoren kennenzulernen, abseits der Bücher. Und es ist auch echt interessant zu sehen, wie bereitwillig selbst bekanntere internationale Namen auf eine Anfrage eines kleinen, deutschsprachigen Blogs reagieren und wie freundlich die Kommunikation dort generell abläuft.

5. Welcher ist dein/euer Lieblingsort oder -platz?
Ela: Ich bin an der See aufgewachsen und habe daher auf eine merkwürdige Art eine besondere Verbindung zum Wasser. Ich kann stundenlang auf einem Pier oder auf einer Bank am See sitzen und auf das Wasser hinaus sehen. Das macht mich irgendwie zufrieden, so komisch das auch klingen mag. Das ist einfach ein bisschen „Zuhause“.

Basti: Ich bin nun das genaue Gegenteil und im Harzvorland groß geworden. Und ich mag die Gegend hier sehr gerne, auch wenn ich nach unserer Zeit in Lübeck sagen muss, dass ich mir schon hier und da mal wieder einen Tag am Meer wünsche.

6. Welches ist dein/euer Lieblingsbuch und warum?
Ela: Ohje, ich hab wirklich viele wahnsinnig gute Bücher gelesen. Aber mein Lieblingsbuch ist „Rot wie das Meer“ von Maggie Stiefvater. Die Geschichte hat einfach alles, was ich mir als Leserin wünsche: Liebe, ein Hauch von Fantasy, tolle Charaktere, Innovation. Dazu der Schreibstil von Maggie Stiefvater, der meines Erachtens einfach nur großartig ist. Die meisten Bücher liest man einmal, selbst wenn sie gut waren. „Rot wie das Meer“ könnte ich immer wieder lesen.

Basti: Ganz klar: Stephen Kings „Todesmarsch“. Ich musste das Buch mittlerweile zwei Mal ersetzen, weil die vorherigen Ausgaben total zerlesen waren (insgesamt habe ich den Roman wohl mittlerweile um die 15 Mal gelesen, absolutes Alleinstellungsmerkmal – mehr als ein Mal ist schon selten). Es ist wohl eher eines seiner (zumindest für die Frühzeit, mittlerweile schreibt er ja viel abseits der Horrorliteratur) untypischen Bücher, kann aber durch eine immer wieder spannende Geschichte und eine besondere, wenn auch einfache Art zu schreiben überzeugen.

7. Wie viel Zeit benötigst du/benötigt ihr für einen Blog-Beitrag?
Ela: Für eine normale Rezension benötige ich etwa 20-30 Minuten. Ich hab schon oft gehört, dass das ungewöhnlich ist, aber das ist es eigentlich gar nicht, denn das Geheimnis ist bei mir einfach nur, dass ich schon lange über den Beitrag nachdenke, ehe ich mich an den Rechner setze. Er ist also quasi in meinem Kopf schon fertig, wenn ich mich hinsetze, und ich brauche ihn nur noch runter zu tippen.

Basti: Das kommt natürlich ganz darauf an, was für ein Beitrag es ist. Eine Rezension braucht zwischen 30 und 60 Minuten, je nachdem wie schnell die passenden Bilder gefunden und angepasst sind. Wenn ich mich an ein Interview wage, kann vom Zusammenstellen der Fragen bis zum fertigen Beitrag durchaus auch schon mal eine Woche vergehen, je nachdem ob es übersetzt werden muss. Ohne Wartezeit auf die Antworten wohlgemerkt.

8. Hast du/habt ihr schon mal andere Blogger oder Bloggerinnen persönlich getroffen?
Ela: Ich habe eine Freundin, die ich vom Bloggen kenne, mit der ich hin und wieder telefoniere, und die ich sehr gern hab, aber getroffen hab ich sie leider noch nie. Vielleicht irgendwann… Dafür gibt es aber andere Menschen, die ich im Internet kennengelernt habe. In Foren zum Beispiel. Einige davon zählen heute zu meinem engsten Freundeskreis. Übrigens haben auch Sebastian und ich uns auf einem Forum kennengelernt. Und ich konnte ihn anfangs überhaupt nicht ausstehen. Heute sind wir verheiratet.

Basti: Kurz und knapp. Nein. Dafür aber meine Frau :).

9. Welche Hobbies hast du/habt ihr?
Ela: Lesen, lesen, lesen. Das ist schon von jeher das wichtigste meiner Hobbies. Lesen lässt dich in fremde Welten eintauchen und erschafft Bilder in deinem Kopf wie kaum ein anderes Medium. Ich bin außerdem bekennender Serienfan. Ich sehe gerne Filme. Und ich bin dem Schreiben verfallen. Schon als Kind habe ich Geschichten in Schulhefte gekritzelt. Noch heute kreiere ich Charaktere und schreibe ihnen Geschichten auf den Leib. Aber nur für mich. Den Mut ein Buch zu schreiben, hatte ich noch nicht, auch wenn es mir schon von einigen Seiten nahegelegt wurde. Vielleicht trau ich mich eines Tages doch. Ich liebe Kartenspiele, beinahe alle. Ob Uno, SkipBo, Canasta, MauMau oder Rommé. Glücklicherweise sind meine Kinder in einem Alter, wo ich das auch voll ausleben kann, auch wenn man sich schon ein wenig veräppelt fühlt, wenn der 5-jährige Sohn einen regelmäßig beim Uno spielen abzieht. Eine andere Leidenschaft sind die Konsolenspiele. Ich bin bekennendes Assassin’s Creed Fangirl, ich liebe Resident Evil, aber auch andere Spiele reizen mich mitunter.

Basti: Ich blogge. Unglaublich aber wahr ;). Ich lese sehr viel, schaue mir Filme an und zocke auf der XBox. Früher habe ich Kampfsport betrieben und denke immer mal wieder drüber nach, wieder etwas in die Richtung zu machen. Wenn da nur das Aufraffen nicht so schwer wäre… Karten- und Gesellschaftsspiele mit der Familie sind im Moment ganz groß angesagt, die Kids kriegen einfach nicht genug davon, ihren armen, alten Vater beim Uno immer wieder Karten noch und nöcher ziehen zu lassen. Wir sollten sie echt mal Lotto spielen lassen…

10. Hast du/habt ihr Haustiere?
Ela: Oh ja, in unserem Haushalt leben gleich 10 Haustiere. Wir haben zwei Hunde, eine 13-jährige Schäferhündin namens Mascha und eine 3-jährige Bordercollie-Mischlingshündin namens Malou. Außerdem besitzen wir zwei Katzen, eine 4-jährige Hauskatze namens Maggie (auch genannt „die dicke Matrone“) und eine 6 Monate alte Maine Coon namens Suky. Und dann ist da noch unser Budgie Squad in der Voliere: Bossy, Blue, Buddy, Birdie, Beanie und BooBoo, allesamt Wellensittiche. Und nein, wir hatten bei der Kombination aus Hund/Katze/Vogel noch keine Verluste zu beklagen.

11. Welches war dein/euer schönstes Feedback?
Ela: Ich liebe jedes einzelne Feedback. Ganz egal, ob es von einem der großen Autoren kommt, ob es ein Kommentar von einem Follower ist oder nur ein Like auf Facebook. Man wächst und entwickelt sich mit jedem Feedback ein Stück, auch mit konstruktiver Kritik. Daher ist es immer ein Stück Bestätigung, ganz egal von wem so ein Feedback kommt. Wenn du einen Blog betreiben willst, ist es wichtig, dass den Leuten gefällt, was du tust. Es gibt dir ein Stück Selbstvertrauen. Und es macht dich natürlich ein kleines bisschen stolz.

Basti: Da geht es mir ähnlich wie Ela. Ich freue mich über jede Art von Feedback. Ich kann mich aber an einen Kommentar aus dem alten Blog erinnern, in dem ein Brite sich die Mühe gemacht hat, sich ein komplettes Interview aus dem deutschen zurück ins Englische zu übersetzen (Google Translate, war bestimmt eine Quälerei, das zu lesen) und dann in seinem Schuldeutsch, welches nach eigener Aussage ewige Jahre nicht benutzt wurde, einen Kommentar zu verfassen. Das ist dann schon irgendwie etwas besonderes.

Diese Blogs nominiere ich:
So, und hiermit geben wir den Award weiter, und zwar an Corly von Corly’s Welt und an Bianca von Prowling Books, zwei Blogs, in denen sich das Reinlesen lohnt und denen wir schon eine Weile folgen.

Das interessiert mich – meine 11 Fragen:
1. Wie lange bloggst du schon und warum hast du damit angefangen?
2. Wenn du einen Tag mit einer Buch-/Film-/Serienfigur verbringen dürftest, welche wäre es und warum?
3. Wo liest du deine Bücher am liebsten? Hast du eine spezielle Leseecke?
4. Welches war dein Lieblingsbuch, als du ein Kind warst?
5. Wenn du dir aussuchen könntest, worüber dein Lieblingsautor ein Buch schreibt, was wäre das?
6. Hast du schon Tiere nach fiktiven Charakteren benannt?
7. Was tust du, wenn du nicht bloggst?
8. Wo siehst du einen Film am liebsten?
9. Hast du schon einmal ein Buch aus der Hand gelegt oder einen Film abgestellt, oder beißt du dich wirklich immer bis zum Ende durch?
10. Was macht dich so richtig wütend?
11. Magst du lieber die Bücher oder deren Verfilmungen?

Sebastian

Ich bin hier auf dem Blog zuständig für alles, bei dem es ordentlich knallt und bei dem eine Menge Blut fließt. Soll heißen, mein Fokus bei Filmen und Büchern liegt auf Action, Thrillern und Horror. Davon ab bin ich aber auch anderen Genres nicht abgeneigt, SciFi und Fantasy findet sich ebenso wie eher ruhige Titel unter meinen Favoriten.

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