Graham Masterton, geboren 1946 in Edinburgh, hat eine recht abwechslungsreiche Karriere hingelegt. Nach seiner Ausbildung zum Zeitungsreporter wurde er im Alter von 24 Jahren Redakteur der britischen Ausgabe des “Penthouse”-Magazins. Damit einhergehend begann er, seine ersten Bücher zu schreiben, die sich zu Beginn seiner Schriftstellerkarriere noch vorwiegend auf Sexual-Ratgeber konzentrierten. Die meisten schafften es, den Bestseller-Status zu erreichen und werden auch heute noch nachgedruckt.

Seinen Karriere als Horror-Autor begann im Jahr 1976 mit der Geschicht “The Manitou”, welche ebenfalls zum Bestseller wurde und unter anderem mit Tony Curtis verfilmt wurde.

Masterton lässt sich nicht auf einen Stil festlegen, er veröffentlichte Werke aus den unterschiedlichsten Genres, vorwiegend Horrorgeschichten, aber auch Kinderbücher, Thriller oder historische Romane. 1999 erschien seine Biografie “Manitou Man” bei British Fantasy Society.

Deutschsprachige Bibliografie (Auszug, Quelle: Wikipedia.de):

  • Der Dschinn Bastei Lübbe, 1979
  • Die Tochter der Sphinx, Bastei Lübbe, 1980
  • Tengu Wilhelm Goldmann Verlag, 1994
  • Der Ausgestoßene Festa Verlag, 2004
  • Die Opferung Festa Verlag, 2005
  • Das Insekt Heyne Verlag, 2005
  • Bluterbe Festa Verlag, 2008
  • Das Atmen der Bestie Festa Verlag, 2012
  • Irre Seelen Festa Verlag, 2012

Graham Mastertons Homepage | Graham Masterton bei Facebook

So viel nun also zu den trocken Fakten, jetzt wird es interessant, denn wie auch schon die anderen Teilnehmer dieser Rubrik hat sich auch Graham dazu bereit erklärt, uns ein Interview zu geben. Vielen Dank noch einmal dafür – und nun viel Spaß mit seinen Antworten.


Du hast mittlerweile über 100 Romane im Vereinigten Königreich veröffenlicht. Die meisten davon sind (bisher?) nicht in Deutschland veröffentlicht worden. Woran liegt das deiner Meinung nach? Unterscheiden die deutschen Leser sich von denen im englischen Sprachraum?

Die deutschen Verlage waren schon immer vorsichtiger bei der Veröffentlichung von Horror als ihre amerikanischen oder englischen Gegenstücke. Ich weiß, dass das Interesse am Horror in Deutschland riesig ist, speziell bei den jüngeren Lesern, und ich hoffe, dass nach und nach mehr meiner Horror Romane in deutscher Übersetzung erscheinen werden. Frank Festa war ein großartiger Supporter meiner Romane und Kurzgeschichten und wir sind gerade in Verhandlung darüber, schon bald mehr meiner Bücher in Deutschland raus zu bringen.

Ich weiß, dass du für Magazine (wie zum Beispiel Penthouse) gearbeitet hast, bevor du deinen ersten Roman veröffentlicht hast – aber wann hast du denn überhaupt mit dem Schreiben angefangen, wann hast du erkannt, dass du Schriftsteller werden möchtest? Und (ich bin mir sicher, dass du diese Frage schon nicht mehr hören kannst), wie bist du von den Erotik-Magazinen zu Romanen gekommen?

Ich habe schon in sehr jungen Jahren mit dem Schreiben begonnen. Als ich 9 oder 10 war, habe ich versucht einen eigenen Comic namens “Flash” zu schreiben und auch zu zeichnen, den ich meinem besten Freund zum Lesen geben wollte. Ich liebte die Werke von Jules Verne und Edgar Allan Poe und ich habe mehrere Kurzromane und viele Horror-Kurzgeschichten geschrieben, die ich illustrierte und meinen Freunden zu lesen gab. Ich habe immer noch einen Roman über Killerkrabben, den ich mit etwa 12 Jahren geschrieben habe (lange vor Guy N. Smith). Ich habe auch einen 400 Seiten starken Vampir-Roman namens “MORBLEU” geschrieben, als ich 13 oder 14 war. Leider ist der jedoch verloren gegangen.

Mit 16 bekam ich einen Schulverweis, da ich mehr Zeit damit verbrachte, mit den Mädchen zu flirten als dem Unterricht zu folgen. Ich wäre fast Werbegrafiker geworden, aber im letzten Moment wurde mir ein Job bei der Lokalzeitung angeboten und ich begann eine Ausbildung zum Reporter. Nach vier Jahren bewarb ich mich dann für einen Job bei einem neuen Männermagazin “Mayfair” und nachdem ich auch dort vier Jahre gearbeitet habe bekam ich schließlich eine Redakteursstelle bei der UK-Ausgabe des “Penthouse”. In dieser Zeit habe ich oft New York besucht, denn das “Penthouse” wurde auch gerade in den Vereinigten Staaten gestartet. Außerdem hatte mir der Herausgeber der Warner Paperback Library vorgeschlagen, dass ich einen Sex-Ratgeber namens “How a woman loves to be loved” schreiben könne, welcher dann unter dem Namen “Angel Smith” veröffentlich wurde. Es war so erfolgreich, dass ich “How to drive your man wild in bed” unter meinem eigenen Namen schrieb. Von diesem Buch wurden 2 Millionen Kopien verkauft und es wird sogar heute noch nachgedruckt, genau so wie die anderen 11 Sex-Ratgeber, die ich danach noch geschrieben habe.

Obwohl ich verheiratet und Vater von zwei Kindern war, habe ich mich in meine Sekretärin Wiescka verliebt. Ich verließ meine Frau, um mit ihr zusammen zu leben. Durch den Scheidungsstress habe ich meinen Job beim “Penthouse” gekündigt und stattdessen angefangen, mich vollzeit auf die Sex-Ratgeber zu konzentrieren. Allerdings wurde der Markt davon immer mehr überschwemmt und mein Verlag entschied sich dazu, nichts mehr in diesem Bereich zu veröffentlichen. Mein Vertrag lief noch über ein Sex Buch und ich bestand darauf, dass er erfüllt wird. Ich schickte dem Verlag also einen kurzen Horrorroman zu, den ich in meiner Freizeit geschrieben hatte – “The Manitou”. Das Buch entwickelte sich schnell zu einem Bestseller, wurde sogar verfilmt… und der Rest ist Geschichte!

Du hast Romane aus den unterschiedlichsten Genres veröffentlicht. Kinderbücher, Horrorgeschichte, die Sexratgeber… Welches dieser Genres bedienst du am liebsten?

Ich sehe meine Bücher nicht so sehr in “Genres” wie es der Buchhandel tut. Ich schreibe gerne über Menschen, die in ihrem Leben in schwierige und manchmal auch erschreckende Situationen geraten. Ich habe außerdem ein großes Interesse daran, über Frauen und ihr Leben in dieser noch immer männerdominierten Welt zu schreiben. Meine besten Freunde waren immer Frauen. Ich treffe mich immer noch regelmäßig mit einer Journalistin, die ich seit den 60ern kenne. Beim “Penthouse” wollte ich immer mit den “Pets of the Month” sprechen, um herauszufinden, was ihre Ambitionen sind und was für ein Leben sie für sich selbst wollten. Und auch, um über ihre emotionalen Probleme zu sprechen. Die meisten Männer, die sie kannten, waren nur an ihren Brüsten interessiert, weshalb sie mir fast immer ihre persönlichen Geheimnisse anvertrauten, denn ich war stattdessen an ihren Persönlichkeiten interessiert. Das ist heute immer noch so. Ich habe viele Freundinnen und sie erzählen mir fast alles. Ich bin ein guter Zuhörer.

Woher nimmst du die Inspiration für deine Arbeit?

Ich bin ein ausgebildeter Zeitungsreporter, darum habe ich ein gutes Auge dafür, was eine Geschichte interessant macht, wie man sie gut verkaufen kann. Du hast vielleicht bemerkt, dass ich gerne ganz gewöhnliche Alltagssituationen mit mythischen Bedrohungen verbinde. Meine Charakere sind alles in allem so gewöhnlich, dass die Bedrohung dadurch viel glaubwürdiger und erschreckender wird. Ich habe mehr Ideen für Romane und Geschichte, als ich jemals im Leben zu Papier bringen könnte.

Bitte beschreibe uns, wie ein normaler Tag im Leben von Graham Masterton aussieht.

Aufstehen. Einen großen Becher davon, was die Streckenleger der trans-kontinentalen Eisenbahn in Amerika einen “Horseshoe” Kaffee nannten trinken. Er ist so stark, dass ein Pferdehuf darin treiben würde. Dann beantworte ich meine eMails, schaue bei Facebook rein und fange an zu schreiben. Ich schreibe normalerweise bis 5 oder 6 Uhr Abends. Manchmal gehe ich mit meiner Freundin Dawn Harris zu einem verspäteten Mittagessen. Ich helfe ihr gerade dabei, ihren ersten Roman zu schreiben. Eine gruselige Geschichte über Künstler, die die Menschen so sehen, wie sie wirklich sind. Entweder das, oder ich fahre nach London, um dort mit meiner Freundin Katharine, einer Journalistin, am Fluss etwas zu essen. Mit beiden dauert das Essen immer Stunden und wir hören dabei die ganze Zeit nicht auf zu reden. Ich habe eine sehr gute Freundin, die ich diesen Sommer in Krakau getroffen habe, mit der ich an den meisten Abenden zwei oder drei Stunden bei Facebook spreche.

Ich besuche Polen seit 1989, als es noch kommunistisch regiert wurde, regelmäßig, denn “The Manitou” war der erste westliche Horrorroman, der dort nach dem zweiten Weltkrieg veröffentlicht wurde. Ursprünglich habe ich gezögert, es in Polen zu veröffentlichen, denn damals konnte man den Zloty nicht eintauschen und sie konnten mich nicht bezahlen, aber meine spätere Frau Wiescka stammt aus Polen und da sie das Land nie gesehen hat, konnte sie mich schließlich überzeugen, zuzusagen. Sie wurde in Köln in einem Vertriebenenlager geboren und ist leider im Jahr 2011 verstorben, aber ich besuche Polen immer noch zwei oder drei Mal im Jahr und habe viele gute Freunde dort. Man sieht oder hört mich regelmäßig im polnischen Fernsehen und Radio. Wenn ich dann den ganzen Tag geschrieben habe, gehe ich in einen Pub, treffe mich dort mit Freunden und gönne mir zur Entspannung einen Drink.

Liest du selbst auch viel? Gibt es andere Autoren, die du empfehlen würdest und was sind deine Lieblingsbücher?

Ich lese keine Fiction-Romane mehr, was zwar schon traurig ist, aber wenn du selbst den ganzen Tag so etwas schreibst, ist das letzte, was du Abends tun willst einen Roman zu lesen. Ich lese die Zeitung, aber das war es auch schon.

Ich würde gerne noch wissen, ob du selbst auch Bücher geschrieben hast, auf die du besonders stolz bist.

Ich war stolz auf “Trauma” (auch bekannt als “Bonnie Winter” – deutscher Titel “Das Insekt”), in dem es um einen weiblichen Crime Scene Cleaner in Los Angeles geht. Es wurde für eine Verfilmung durch Jonahan Mostow, dem Regisseur von U-571, in Erwägung gezogen, aber unglücklicherweise wurde dieses Projekt nicht umgesetzt. Ich bin auch sehr zufrieden mit einer Romanserie, die ich über Detective Superintendent Katie Maguire, eine irische Polizistin, geschrieben habe. Die Bücher sind in Cork angesiedelt, wo Wiescka und ich fünf Jahre lang gelebt haben und waren – besonders als eBook – sehr erfolgreich. Das erste, “White Bones”, wurde in einem Monat 130.000 mal verkauft. “Broken Angels” kommt am 1. September und “Red Light” wird im Frühling 2014 erscheinen. Im bin auch sehr stolz auf ein neues Buch, welches ich gerade beendet habe. “Scarlet Widow” ist so etwas wie eine CSI-Geschichte, die im Amerika des 18. Jahrhunderts angesiedelt ist. Es wurde bislang noch nicht veröffentlicht, aber ich setze große Hoffnungen darauf. Es sollte auch besser gut laufen – alleine die Recherchen dazu hätten mich fast umgebracht!

Ich denke, dass die meisten Menschen Dinge haben, von deren Realisierung sie träumen. Hast du auch solche Wunschprojekte?

Ich denke, dass ich in meinem Leben sehr viel Glück gehabt und mehr Träume realisiert habe als die meisten anderen Menschen. Aber Träume verblassen und das Leben ist vergänglich. Ich habe zwar einen Traum, aber der ist sehr persönlich und hat nichts mit Ruhm, Geld oder damit, die großartigste Geschichte aller Zeiten zu schreiben, zu tun. Wie auch immer, mein Roman “Walkers” (dt.: “Irre Seelen”)  wird gerade von der Filmproduzentin Jules Stewart (die Mutter der Twillight-Darstellerin Kirsten Stewart) für eine Umsetzung in Erwägung gezogen und ich würde den Titel, wie einige andere auch, natürlich sehr gerne auf Zelluloid gebannt sehen. Ich würde auch sehr gerne meine Serie über den College Lehrer Jim Rook, der über eine übernatürliche Wahrnehmung vefügt, als Fernsehserie sehen – denn ich habe die 8 Romane mit genau dieser Idee im Hinterkopf geschrieben.

Wie arbeitest du? Zuhause oder in einem Büro? Benutzt du einen Computer oder einen Stift?

Was ist ein “Stift”? Ich habe vom ersten Tag im Zeitungsbüro an immer auf einer Tastatur geschrieben.

Hast du neben Büchern noch andere Interessen?

Kochen, speziell indonesisch und chinesisch. Musik in jeder Spielrichtung, von Beethoven bis Rap. Ich schaue mir jede die Top40 Hits an.

Was fasziniert dich am Schreiben?

Charaktere zu erschaffen, die ihre eigene Persönlichkeit haben – und ihnen dabei zusehen, was sie tun.

Wie lange brauchst du, um ein Buch fertig zu stellen?

Das ist unterschiedlich. Im Schnitt etwa drei Monate, es kommt aber darauf an, was für ein Buch es ist und wie viel ich dafür recherchieren muss.

Wenn ich mir dein Facebookprofil so anschaue, scheint es als ob dir der Kontakt zu deinen Fans viel Spaß macht. Welche Rolle spielen sie in deinem Leben?

Ich nenne sie niemals “Fans”, das wäre mir zu einseitig. Das sind Menschen, die losgehen und meine Bücher kaufen, Spaß daran haben, sie zu lesen und sich dann vielleicht auch noch die Mühe machen, mir zu sagen, dass sie das getan haben. Was mich angeht, sind es Freunde. Es ist phantastisch, so schnell Feedback zu dem zu kriegen, was du geschrieben hast. In der Zeit vor den sozialen Netzwerken war ich auf Briefe von den Lesern angewiesen – und das war deutlich weniger als heutzutage.

Ich weiß, dass du von Zeit zu Zeit auch Conventions besuchst. Nun habe ich über deine letzte Reise nach Polen einige ziemlich unschöne Dinge gelesen. Wird das deine Sicht der Dinge auf zukünftige Veranstaltungen dieser Art beeinflussen?

Als ich Ende Juli Krakau für Krakon Convention besuchte gab es einige administrative Pannen. Entgegen meiner Angewohnheiten bin ich etwas wütend geworden. Im Grunde ging es darum, dass die Organisatoren nicht bemerkt haben, dass ich gerne jeden Tag damit beschäftigt bin, mich mit den Lesern zu treffen oder Radio- und TV-Interviews zu geben. In dieser Hinsicht haben sie nicht genug für mich arrangiert. Wie auch immer, letztlich haben sie dann sehr kurzfristig doch noch ein gutes Programm auf die Beine gestellt und ich hoffe, dass wir alle die Probleme vergessen können. Ich habe dort ein paar sehr nette Menschen kennengelernt und die Vorfälle werden ganz sicher keinen Einfluss auf zukünftige Conventions haben (so ich denn eingeladen werde!)

Im Dezember wird deine nächste deutsche Veröffentlichung erscheinen. “Bestialisch” wird wieder von FESTA verlegt werden. Das Release wird in einer limitierten und signierten Auflage erscheinen. Bitte erzähl uns doch etwas über das Buch.

“Bestialisch” ist eine Sammlung von härteren Horrorgeschichten, die ich geschrieben habe. Es gibt Momente, in denen ich den Horror bis an die Grenzen des Akzeptablen treibe (und manchmal auch darüber hinaus). Die Herausforderung für mich ist dabei, dass eine extreme Horrorgeschichte sehr gut geschrieben sein muss, ansonsten ist sie schlicht und einfach widerlich.

Dass “Bestialisch” Kurzgeschichten enthalten wird, bringt mich zur nächsten Frage. Was ist für dich als Schriftsteller interessanter, Kurzgeschichten oder Romane?

Ich mag beides. Kurzgeschichten unterscheiden sich sehr von Romanen, denn sie müssen fast perfekt sein. Es ist als ob man einen Diamanten schneidet und poliert. Man muss sprachlich knapp und präzise sein und sicherstellen, dass man die maximale Wirkung mit möglichst wenig Worten erzeugt. Bei einem Roman kann man etwas mehr in die Breite gehen, mehr Abwechslung einbringen und den Charakteren mehr Tiefe verleihen.

Ich denke, dass man dich als erfolgreichen Autoren bezeichnen kann. Gibt es Tipps, die du angehenden Schriftstellern geben kannst?

Schreibt immer weiter. Schreibt jeden Tag etwas, auch wenn ihr keine Lust darauf habt. Und schreibt Poesie. Das ist zwar ziemlich schwierig, aber es gibt euch ein gutes Gefühl für den richtigen Rhythmus und die passende Wortwahl. Und seht euch meine Schreibregeln im Fiction-Bereich meiner Website www.grahammasterton.co.uk an.

Last but not least die berühmten letzten Worte. Gibt es noch etwas, was du den deutschen Fans sagen möchtest?

Immer wissen, welches Spiel Sie spielen. Sie gewinnen nicht eine Partie Schach mit Würfeln. (Anmerkung: diese Worte sind im “Originalton” belassen)

Sebastian

Ich bin hier auf dem Blog zuständig für alles, bei dem es ordentlich knallt und bei dem eine Menge Blut fließt. Soll heißen, mein Fokus bei Filmen und Büchern liegt auf Action, Thrillern und Horror. Davon ab bin ich aber auch anderen Genres nicht abgeneigt, SciFi und Fantasy findet sich ebenso wie eher ruhige Titel unter meinen Favoriten.

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