© Lutz Weil

 

Die deutsche Science-Fiction-Landschaft wird nur zu gerne auf Perry Rhodan beschränkt. Dabei gibt es auch abseits der epischen Reihe viele Bücher und Autoren zu entdecken. Einer von ihnen ist Andreas Brandhorst. Auch wenn er vielen zunächst als Übersetzer der Terry-Pratchett-Romane bekannt ist, ist sein literarisches Schaffen doch weitaus umfangreicher.

Brandhorst, geboren 1956, verkaufte seinen ersten Roman „Die Unterirdischen“ bereits im Jahr 1975 an den Zauberkreis-Verlag. Von da an war er häufig als Autor von Heftromanen zu finden und gehörte unter dem Pseudonym Andreas Weiler zum festen Stab der bekannten Serie „Die Terranauten„. Er wanderte 1984 nach Italien aus, wo er, um den Lebensunterhalt für seine Familie zu sichern, sein eigenes Schreiben zugunsten der Übersetzungen einschränkte. Wie eingangs erwähnt fällt hierbei zwangsläufig der Name Terry Pratchett, aber Brandhorst war auch hier sehr der Science Fiction verbunden. Sein Name findet sich in einigen Star-Wars- und Star-Trek-Romanen, außerdem in deutschen Auflagen von Kevin J. Anderson oder Dean R. Koontz.

Zum Schreiben kehrte Brandhorst im Jahr 2003 zurück. Seit „Diamant„, dem Auftakt der Kantaki-Serie hat Andreas Brandhorst mittlerweile 18 Romane verfasst. Sein Roman „Das Schiff“ wurde im Jahr 2016 mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Science Fiction Preis als bester Roman ausgezeichnet. Ebenfalls mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis wurde sein Roman „Das Artefakt“ von 2013 ausgezeichnet. Seine letzte Veröffentlichung, „Omni„, ist derzeit sowohl für den Kurd-Laßwitz-Preis wie auch für den Deutschen Science-Fiction-Preis als bester Roman nominiert und steht zudem in der selben Kategorie auf der Longlist des Deutschen Phantastik-Preises. Das spricht für sich und bestätigt meine persönliche Meinung, dass Brandhorst einer der derzeit besten deutschen Science-Fiction-Autoren ist.

Im Mai 2017 wird Andreas Brandhorst seinen nächsten Roman, „Das Arkonadia-Rätsel“ im Piper Verlag veröffentlichen, im Herbst folgt sein belletristischer Roman „Das Erwachen„. Auch die Kantaki werden im Herbst von Piper als Prints neu veröffentlicht.

Andreas Brandhorst kehrte 2013 nach Deutschland zurück und lebt heute in Nordhorn.

Bibliografie (Auszug):

Kantaki-Serie

Diamant-Trilogie

  1. Diamant, 2004
  2. Der Metamorph, 2004
  3. Der Zeitkrieg, 2005

Graken-Trilogie

  1. Feuervögel, 2006
  2. Feuerstürme, 2007
  3. Feuerträume, 2008

Einzelromane:

  • Exodus der Generationen, 2004  (Perry Rhodan)
  • Die Trümmersphäre, 2005 (Perry Rhodan)
  • Äon, 2009
  • Kinder der Ewigkeit, 2010
  • Die Stadt, 2011
  • Das Artefakt, 2012
  • Seelenfänger, 2012
  • Der letzte Regent, 2013
  • Das Kosmotop, 2014
  • Ikarus, 2015
  • Das Schiff, 2015
  • Omni, 2016

Wenn ihr mehr über Andreas Brandhorst erfahren möchtet, empfehlen wir euch seine Homepage und seine Facebook-Seite, auf denen es regelmäßig neue Infos zu lesen gibt.

Natürlich darf nun auch der wesentliche Punkt unserer Autorenprofile nicht fehlen. Viel Spaß mit unserem Interview.

Hallo Andreas,

zunächst einmal vielen Dank, dass du dir (schon wieder) die Zeit nimmst, unsere Fragen zu beantworten. 

2017 wird für deine Leser ein interessantes Jahr. Du hast gleich mehrere Projekte in der Hinterhand, die noch dieses Jahr veröffentlicht werden. Den Auftakt macht im Mai „Das Arkonadia-Rätsel“. Kannst du uns einen kurzen Ausblick darauf geben, was deine Leser im zweiten Omniversum-Roman erwartet?

Andreas Brandhorst im August 2016, © privat

Ein kosmisches Rätsel erwartet den Leser, und darin verborgen ein uraltes Geheimnis. Omni ist ein Bund von mächtigen Völkern und wacht in der Milchstraße über die Entwicklung von Leben und Zivilisationen. Jasper und seine Tochter Jasmin gehören zu den wenigen Auserwählten, die in den Diensten Omnis stehen. Ihr Auftrag führt sie zu dem fernen Planeten Arkonadia. Seit Jahrtausenden stranden dort immer wieder Raumschiffe unter dem Einfluss einer unerklärlichen Raumzeit-Anomalie. Zudem bewirkt das geheimnisvolle Nerox, das alle 453 Jahre auftritt, technologischen Stillstand und stürzt den ganzen Planeten ins Chaos. Niemand kennt den Ursprung des Phänomens. Jasper und Jasmin sollen das Rätsel von Arkonadia lösen und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das eine Milliarde Jahre alt ist und auch Omni betrifft … Bei diesem Roman gibt es eine kleine Besonderheit. Vor Monaten habe ich die Leser auf meiner Webseite und meiner Autorenseite bei Facebook gebeten, sich Lebensformen für den Planeten auszudenken – die besten zwei Lebensformen wollte ich übernehmen und ihre »Schöpfer« außerdem als Figuren in dem Roman auftreten lassen. Die Gewinner dieses Wettbewerbs heißen Paul Tobias Dahlmann und Steffen Kremser. Der Leser wird ihnen und ihren Lebensformen in »Das Arkonadia-Rätsel« begegnen.

Um noch kurz beim Omniversum zu bleiben: Du hast sicherlich eine Menge Arbeit in die detaillierte Ausgestaltung deiner Zukunftsvision gesteckt. Es bietet Raum und Stoff für so viele Geschichten, dass es schade wäre, wenn es nach zwei Büchern wieder in der Schublade verschwindet. Planst du, weitere Bücher in diesem Setting zu schreiben?

Die vorbereitenden Arbeiten für »Omni« und »Das Arkonadia-Rätsel« waren noch umfangreicher als sonst. Sie betrafen nicht nur Details für die beiden Romane, sondern auch für ihren Hintergrund – es gibt eine große Datei, die das Omniversum sehr ausführlich beschreibt, und ein konkretes Ergebnis dieser Daten ist die bisherige Chronologie des Omniversums:

http://andreasbrandhorst.de/omniversum/omnichrono/

Mit anderen Worten: Ich weiß viel mehr über das Omniversum, als der Leser bisher erfahren hat. Daher kann ich sagen: Ja, es wird weitere Romane geben, die das Omniversum aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen, und jeder dieser Romane wird wie bisher eine einzelne, unabhängige Geschichte sein.

Im Herbst erscheint bei Piper ein weiteres neues Buch aus deiner Feder. Es wird kein klassischer Science-Fiction-Roman, sondern eine Geschichte zum Thema „Künstliche Intelligenz“ beziehungsweise deren Weiterentwicklung. Wie bist du auf die Idee zu „Das Erwachen“ gekommen?

Der erste Gedanke, der schließlich zur Idee führte und dann zum Konzept für einen Roman, kam mir, wie so oft, beim Laufen. Das tägliche Laufen, eine Stunde oder auch mehr, ist gewissermaßen meine Ideenschmiede – der Körper ist beschäftigt, die Gedanken treiben frei. Ich dachte mir: Was könnte aus unserer Welt werden, wenn die rasanten Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz, Deep Learning usw. so weitergehen? Ich begann zu recherchieren, mich eingehend mit dieser Thematik zu beschäftigen, was sich über Monate hinzog, und dabei merkte ich, wie sich mein Blickwinkel immer mehr verschob, wie sich meine Einstellungen und Erwartungen veränderten. Mehr als ein Jahr lang habe ich mich sehr intensiv mit KI und ihren möglichen Konsequenzen auseinandergesetzt, mit dem Ergebnis, das inzwischen nicht nur ein Roman von 840 Manuskriptseiten vorliegt, sondern auch meine Sicht auf gewisse Dinge eine andere geworden ist. Der Roman »Das Erwachen« beschreibt eine Welt, wie sie in dieser oder ähnlicher Form tatsächlich existieren könnte. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass wir auf der Schwelle eines neuen Zeitalters stehen, und mit »Das Erwachen« habe ich einen Blick über diese Schwelle hinweg geworfen …

Die meisten deiner Romane sind klassische Science-Fiction-Stories. Inwiefern unterscheidet sich die Arbeit an „Das Erwachen“ von deinen anderen Veröffentlichungen?

Der größte Unterschied betraf den »Realitätsfaktor«. Die Welt von »Das Erwachen« ist erfunden, aber gleichzeitig ist sie unsere Welt, wie sie in einigen wenigen Jahren aussehen könnte. Das Hier und Heute hat ein wesentlich stärkeres Gewicht als in allen meinen bisherigen Romanen. Anders ausgedrückt: Der Autor konnte sich nicht »einfach« alles ausdenken, sondern er musste über Dinge schreiben, die tatsächlich existieren, er musste sich mit ihnen auskennen. Oder man nehme die politischen Entwicklungen. Mehrmals während des Schreibens sah ich mich gezwungen, bestimmte Passagen zu ändern, weil die Wirklichkeit meine Fiktion nicht nur eingeholt, sondern überholt hatte. Das passiert, wenn man einen Roman »dicht an der Gegenwart« schreibt.

Schließlich werden, ebenfalls im Herbst, deine Kantaki-Romane als Prints (die eBooks sind bereits erhältlich) bei Piper wiederveröffentlicht. Für die Uneingeweihten und die Neu-Leser: Was hat es mit den Kantaki auf sich?

Die Kantaki sind eine insektoide Spezies, die ihre Raumschiffe den Menschen für interstellare Reisen zur Verfügung stellt. Allerdings haben sie dabei einen strengen Kodex, den es zu beachten gilt. Die Kantaki nehmen auch menschliche Piloten in ihre Dienste, und einer dieser Piloten ist eine junge Frau namens »Diamant« – so lautet auch der Titel des ersten Kantaki-Romans, womit ein großes Abenteuer im »Kantaki-Universum« beginnt.

Nachdem wir nun das Veröffentlichungsjahr 2017 besprochen haben, bleibt trotzdem noch die Frage nach der Zukunft. Arbeitest du bereits an neuen Projekten und gibt es schon etwas, was du uns darüber erzählen kannst?

Ja, ich arbeite derzeit an zwei Projekten, die beide das nächste Jahr betreffen. Im Frühjahr 2018 wird ein neuer SF-Roman von mir bei Piper erscheinen, und bei der Auswahl des Themas dafür habe ich sehr mit mir gerungen. Ein Teil von mir wollte eine weitere Geschichte aus dem Omniversum erzählen, ein anderer eine ganz neue Geschichte. Durchgesetzt hat sich schließlich diese zweite Stimme. Den Leser erwartet also ein neues Universum mit einer neuen, ziemlich düsteren Geschichte. Das andere Projekt ist ein weiterer Roman für die Belletristik-Reihe des Piper Verlages, vorgesehen für den Herbst 2018.

Ich möchte gerne auch etwas mehr auf dich selbst als Person zu sprechen kommen. Wie schon angedeutet, bist du weitestgehend in der Science Fiction verwurzelt und als Autor bereits seit fast 40 Jahren im Genre unterwegs. Unter anderem hast du für die Perry-Rhodan-Reihe und die Terranauten geschrieben. Was fasziniert dich an dieser speziellen Literatur-Gattung so sehr?

An der fantastischen Literatur im Allgemeinen und der Science Fiction im Besonderen faszinieren mich insbesondere die grenzenlosen Horizonte. Ich denke, so viele gestalterischen und erzählerischen Möglichkeiten wie die SF bietet kaum eine andere Literaturgattung. Das Universum ist die größte aller Bühnen.

Deinen Namen findet man als Übersetzer auch in vielen Fantasy-Romanen. Könntest du dir vorstellen, selbst einmal etwas in dieser Richtung zu schreiben? Oder auch mal einen ganz anderen Weg, beispielsweise einen Thriller ganz ohne Phantastik-Elemente, einzuschlagen?

Einen Thriller habe ich gerade geschrieben, nämlich »Das Erwachen«, und ein weiterer Non-SF-Roman wird im Herbst 2018 erscheinen, wie »Das Erwachen« in der Belletristik-Reihe von Piper (siehe auch meine Antwort auf Frage 6). Solche Romane haben einen großen Reiz für mich, und es werden sicher nicht die letzten bleiben. Ich möchte beides machen: fantastische Geschichten mit Reisen durchs Universum und Gegenwartsliteratur. Ob ich jemals einen Fantasy-Roman schreiben werde? Die eine oder andere Idee hätte ich, aber es gibt auch so viele interessante Geschichten im Bereich von Science Fiction und allgemeiner Literatur …

Beim Lesen deiner Bücher fällt auf, dass du sehr viel Detailliebe in die von dir geschaffenen Universen und Settings steckst. Woher nimmst du die Inspiration für diese umfangreichen Welten? Wie lange dauert es, bis sie so zurechtgeschliffen sind, dass du zufrieden mit ihnen bist?

»Inspiration« ist ein herrlich vages Wort, mit dem man so ziemlich alles beschreiben kann, ohne konkret zu werden. Die Wahrheit lautet: Hinter den Ideen für einen Roman und seinen Hintergrund steckt sorgfältiges, gründliches Nachdenken. Ich stelle mir manchmal die Frage: Wie könnte die Welt aussehen, wenn ich dies voraussetze oder das geschieht? In den meisten Fällen gehe ich von Figuren-Konstellationen aus, von Personen, ihren Besonderheiten und Beziehungen untereinander, und dann frage ich mich: In welcher Welt könnten diese Personen leben? Welche Bühne passt zu ihnen? So kommt ein Detail zum anderen.

Ich habe den Eindruck gehabt, dass die Science Fiction eine ganze Weile in vielen großen Verlagen recht stiefmütterlich behandelt wurde. Mittlerweile vergeht kaum ein Monat, in dem nicht gleich mehrere Genre-Titel erscheinen. Was denkst du über den aktuellen Stand der SciFi in Deutschland?

Ich glaube, der Science Fiction in Deutschland ist es noch nie so gut gegangen wie heute, und das meine ich nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht. In allen Verlagen, die SF herausbringen, und das sind inzwischen recht viele, stehen die Türen für deutsche Autoren offen. Das war nicht immer so; ich erinnere mich an Zeiten, in denen so mancher Lektor die Nase gerümpft hat, wenn die Sprache auf »deutsche SF« kam. Die deutsche Fantastik, und die Science Fiction als Teil von ihr, ist reifer geworden, was sich in vielen erfolgreichen Publikationen zeigt.

Gibt es Autoren, die deine Arbeit direkt oder indirekt beeinflusst haben? Gibt es Bücher und Schriftsteller, die man deiner Meinung nach unbedingt gelesen haben sollte?

Ich hatte nie bestimmte Vorbilder, den ich nachgeeifert habe, aber es gibt Autoren und Bücher, die mich sehr beeindruckt haben, im Bereich der SF zum Beispiel Dan Simmons und »Hyperion«, in der allgemeinen Literatur John Williams und sein grandioser Roman »Stoner«, oder Margaret Mazzantinis »Das schönste Wort der Welt« (ein ungeeigneter deutscher Titel, wie ich finde; besser ist der italienische »Venuto al mondo«, »Zur Welt gekommen«). Seit Jahren lese ich viel allgemeine Literatur und bin dort großartigen Romanen begegnet, die sicher nicht ohne Einfluss auf mich geblieben sind, zum Beispiel »Das Lavendelzimmer« und »Das Traumbuch« von Nina George, oder die Romane von Marie-Sabine Roger.

Gibt es eine bestimmte Routine, die du während der Arbeit an einem Buch einhältst? Oder anders gefragt, wie arbeitest du?

Ich liebe es, morgens sehr früh mit der Arbeit zu beginnen – um sieben sitze ich bereits am Computer, beantworte E-Mails und Facebook-Mitteilungen. Dafür ist etwa eine Stunde reserviert. Um acht beginnt das Schreiben. Am späten Vormittag oder gegen Mittag ist Laufen angesagt: mindestens eine Stunde durch den Klausheider Wald. Dabei habe ich Gelegenheit, über das gerade Geschriebene nachzudenken und mit neuen Ideen zu spielen. Oder ich genieße es einfach nur, die Gedanken treiben zu lassen, während sich die Beine bewegen. Am Nachmittag wird wieder geschrieben. Abends lese ich oder sehe mir Dokus an, gern über Naturwissenschaften und Computer. Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass ich beim Schreiben Heavy Metal höre, oder, bei etwas verdrehter Laune, Hardstyle, manchmal ziemlich laut.

Wie lange dauert es im Schnitt, um ein neues Buch zu schreiben? Gibt es da überhaupt eine Faustformel?

Ich schreibe drei bis sechs Seiten pro Tag. Das scheint nicht viel zu sein, aber ich schreibe diese Seiten jeden Tag, sieben Tage die Woche. Das Ergebnis sind anderthalb bis zwei Romane pro Jahr. Die Arbeit an »Das Erwachen«, ein Roman mit einer Länge von 840 Manuskriptseiten, hat fast ein Jahr gedauert, und sogar noch einige Monate länger, wenn man die vorbereitenden Recherchen hinzurechnet.

Auf deiner Homepage hast du eine umfangreiche Rubrik mit Schreibtipps eingerichtet. Aber was wäre deine erste Antwort, wenn dich ein Jungautor um einen Tipp bitten würde?

Mein erster und wichtigster Rat lautet: Schreib, schreib und schreib noch etwas mehr. Das klingt banal, ist es aber nicht. Ich habe meinen ersten Roman vor mehr als vierzig Jahren veröffentlicht, und in diesen vier Jahrzehnten bin ich immer wieder Nachwuchsautoren begegnet, die voller Begeisterung über den tollen Roman sprachen, den sie bald schreiben würden. In den meisten Fällen ist nie etwas aus dem Roman geworden, denn Schreiben ist etwas anderes als Reden. Übrigens, mein zweiter, nicht minder wichtige Rat würde lauten: Vergiss dein Ego. Schreib nicht, um dein Genie bestätigt zu sehen oder berühmt zu werden, sondern um eine interessante Geschichte zu erzählen.

Gibt es Traumprojekte, die du gerne umsetzen würdest?

Ich bin in der glücklichen Situation, die Texte zu schreiben, die ich schreiben möchte – ich unterliege keinen thematischen Zwängen. Wenn es dennoch ein Traumprojekt (im Sinne eines Wunsches) gibt, so vielleicht dieses: Ich würde gern die Verfilmung eines meiner Bücher erleben und konkret daran mitarbeiten. Ich glaube, »Omni« oder »Das Erwachen« würden sich gut machen auf der großen Leinwand. 🙂

Das soll es von meiner Seite auch schon gewesen sein. Ich möchte mich noch einmal für deine Bereitschaft, uns noch ein Interview zu geben, und deine Zeit und den freundlichen Kontakt zu bedanken.

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Sebastian

Ich bin hier auf dem Blog zuständig für alles, bei dem es ordentlich knallt und bei dem eine Menge Blut fließt. Soll heißen, mein Fokus bei Filmen und Büchern liegt auf Action, Thrillern und Horror. Davon ab bin ich aber auch anderen Genres nicht abgeneigt, SciFi und Fantasy findet sich ebenso wie eher ruhige Titel unter meinen Favoriten.

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