American History X

american history xOT: American History X (USA 1998)

Regie: Tony Kaye

Darsteller: Edward Norton, Edward Furlong, Beverly D’Angelo, Avery Brooks

Freigabe: FSK16
Laufzeit: 114 Minuten

Inhaltszusammenfassung:

Derek Vinyard ist einer der Vorzeige-Nazis schlechthin. Nachdem sein Vater von farbigen Dealern während eines Feuerwehreinsatzes erschossen wurde, wird aus dem eigentlich normalen jungen Mann die Größe in der örtlichen rechten Szene. Sein jüngerer Bruder Danny eifert ihm nach. Eines Tages bekommt Derek mit, dass sein Auto aufgebrochen wird, ebenfalls von Schwarzen. Er greift ein und ermordet einen der Autodiebe auf brutale Art. Dafür geht er in den Knast – und es beginnt sich eine Wandlung zu vollziehen.

Kritik:

Es gibt wohl nur wenige Fälle, in denen das Debüt eines Regisseurs bereits als ein Meilenstein in dessen Karriere aufgezählt werden kann – und das dann auch gleich noch für seine Hauptdarsteller gilt. Im Falle von “American History X” dürfte beides der Fall sein. Tony Cayes Erstling dürfte wohl das mit Abstand bekannteste Werk in seiner gerade einmal 7 Titel umfassenden Filmografie sein, für Edward Norton dürfte man ihn wohl noch vor “Fight Club” als Durchbruch zählen.
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Imperium

imperiumOT: Imperium (USA 2016)

Regie: Daniel Ragussis

Darsteller: Daniel Radcliffe, Toni Collette, Burn Gorman, Nestor Carbonell

Freigabe: FSK16
Laufzeit: 109 Minuten

Inhaltszusammenfassung:

Nate Foster ist trotz seines jungen Alters ein gerissener FBI-Agent. Einer der besten, wie seine Chefin Angela behauptet. Doch sein neuer Auftrag entpuppt sich als höllisch gefährlicher Drahtseilakt. Kahlrasiert und mit irrem Funkeln in den Augen taucht der Jungspund in die Gefilde einer ultra-rechten Neonazi-Organisation ab, um einen drohenden Anschlag mit einer schmutzigen Bombe zu verhindern. Allein unter tollwütigen Wölfen, bleibt Nate nichts anderes übrig, als mit dem Rudel zu heulen. Dabei gerät er bald in einen mörderischen Sog aus Gewalt und Verbrechen. Nur Angela kennt seine wahre Identität und versucht verzweifelt, ihren Schützling am Leben zu halten, bis sein Auftrag erfüllt ist.

© Universum Film

Kritik:

Daniel Radcliffe gehört zweifelsfrei zu jenen Darstellern, die immer mit einer bestimmten Rolle in Verbindung gebracht werden. In seinem Fall ist das Harry Potter. Daran werden wohl auch seine Leistungen in anderen Filmen, wie zum Beispiel „Die Frau in Schwarz„, nichts ändern. Nun hat er mit „Imperium“ eine weitere Geschichte abgedreht, die vom niedlichen Juniorzauberer kaum weiter entfernt sein könnte. Weiterlesen

Jeremy Massey – Die letzten vier Tage des Paddy Buckley

die letzten vier tage des paddy buckleyOriginaltitel: The Four Last Days of Paddy Buckley
Paperback: 272 Seiten
Verlag: Carl’s Books

Übersetzung: Herbert Fell

Mehr zum Buch auf der Verlagshomepage

Klappentext:

Paddy Buckley ist mit Leib und
Seele Bestatter. Als eine attraktive Witwe seine Zuwendung braucht, gibt er sie ihr – doch sie stirbt auf dem Höhepunkt seines körperlichen Trostes. Geschockt von diesem Erlebnis, überfährt er auf dem Heimweg einen Fußgänger. Der Tote ist der Bruder des gefährlichsten Gangsters von ganz Irland, Vincent Cullen. Jetzt hat er eine tote Witwe und einen toten Gangster am Hals, für die er obendrein auch noch die Beerdigung auszurichten hat! Er muss also höllisch aufpassen, sich nicht zu verraten. Denn Cullen hat geschworen, den Tod seines Bruders zu rächen. Eine rasante Verfolgungsjagd durch Dublin beginnt. Zum Glück ist Paddy einfallsreich und kann sich auf seine Freunde verlassen … Ein höchst amüsantes Betrugsmanöver und ein ausgebufftes Verwechslungsspiel um einen Leichnam vollenden diesen köstlichen, makabren und warmherzigen Roman.

Kritik:

Es gibt diese Bücher, die einen schon alleine wegen des Titels und des Covers anspringen. „Die letzten vier Tage des Paddy Buckley“ gehört ganz eindeutig in diese Kategorie. Wenn dazu dann auch noch der Klappentext eine interessante Geschichte mit einem ungewöhlichen Protagonisten verspricht, ist klar: Muss ins Regal.
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The Stranger

the strangerOT: The Stranger (CHL 2014)

Regie: Guillermo Amoedo

Darsteller: Lorenza Izzo, Ariel Levy, Aaron Burns, Cristobal Tapia Montt

Laufzeit: 93 Minuten
Freigabe: FSK18

Inhaltszusammenfassung:

Martin, ein mysteriöser Fremder, kommt in eine Kleinstadt. Er ist auf der Suche nach seiner Frau. Er will sie finden und töten, denn sie leidet unter einer sehr gefährlichen und hochansteckenden Krankheit. Martin findet heraus, dass seine Frau schon vor Jahren gestorben ist. Kurz darauf wird er von drei lokalen Kleingangstern brutal attackiert. Schwer verletzt kommt er bei einer Familie unter. Doch was er nicht ahnen kann – auch er ist infiziert und löst durch sein Blut eine grauenhafte Epidemie in der Stadt aus.

Kritik:

Mit dem Namen Eli Roth verbinden viele in erster Linie wirklich heftige Titel wie zum Beispiel „Hostel„. Was für seine eigenen Regiearbeiten durchaus zutreffend sein mag, hat jedoch nur bedingt Gültigkeit, wenn der Herr Roth sich als Produzent betätigt. „The Stranger“ wirbt nun also mit diesem sicherlich zugkräftigen Namen, doch erfüllt er auch die Erwartungen, die man an eben jenen hat?
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Safia Monney – Am Ende ist noch längst nicht Schluss

am ende ist noch längst nicht schlussTaschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Rowohlt Verlag

Mehr zum Buch auf der Verlagshomepage

Klappentext:

Alt werden – nein danke! Das hat Ralph schon vor über vierzig Jahren mit seinen Freunden Roy und Gonzo beschlossen. Lieber wollen sie freiwillig gemeinsam abtreten. Mit 50, spätestens 60. Und jetzt ist Ralph schon 70, lebt mehr schlecht als recht mit seiner riesigen Plattensammlung und der Zimmerpflanze Evergreen zusammen und hängt den wilden alten Zeiten nach. Er beschließt, seine Jugendfreunde ausfindig zu machen, um mit ihnen den Plan von damals in die Tat umzusetzen. Vorher «befreit» er noch den alten Piet samt Rollstuhl aus dem Seniorenheim, denn der hat das nötige Kleingeld für die Reise. Und die geht erst mal nach Paris …

Kritik:

Es gibt immer wieder diese Bücher, die eigentlich so überhaupt nicht in das typische Beuteschema passen, die auf der anderen Seite aber auch viel zu interessant klingen, um sie links liegen zu lassen. So auch „Am Ende ist noch längst nichts Schluss“ von Safia Monney. Die Geschichte ist fernab jeden Thrills und Horrors, aber der Klappentext wie auch das Cover versprechen eine Menge Spaß. Also mal reingelesen.
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